Ein Schweizer Maler der Moderne

Der Doubs mit Steilküste, 1959, Öl auf Hartfaserplatte, 43 x 56 cm (R.), 27 x 41 cm (o. R.)

Der Doubs mit Steilküste, 1959

Das Gemälde zeigt eine Ansicht des Doubs, eines Flusses in Mitteleuropa, der in Frankreich entspringt, entlang der Grenze zur Schweiz fließt und in die Saône mündet. Der Doubs ist rund 453 km lang und zeichnet sich durch tiefe Täler, steile Uferklippen und zahlreiche Schleifen aus. Evard konzentriert sich in dieser Darstellung auf eine steile Felsküste, an deren Fuß der Fluss ruhig vorbeifließt. Die expressive Landschaft ist durch unruhige grobe Formen strukturiert, wodurch Evard die natürliche Topografie und Beschaffenheit der Felsen erfassbar macht. Den Doubs selbst, stellt er in einer tiefschwarzen, fast schon bedrohlichen Farbe dar, dadurch wird die umgebende steile Felswand umso mehr zu einer abgründigen Darstellung. Wie viele Gemälde dieser Zeit verwendet Evard hierbei die Farbe in pastöser Form und modelliert fast reliefartig die Oberfläche des Werkes.